Corona-Krise

Ethikrat: Tracing-Apps können eingesetzt werden – unter strengen Auflagen

Die Nutzung von Tracing-Apps sollte in Luxemburg zumindest in Betracht gezogen werden. Das rät der Ethikrat der Regierung in einem Brief am Montagmorgen. Die Techniken sollten aber nur unter sehr strengen Auflagen eingesetzt werden. Ihre Nutzung müsste „freiwillig, transparent, minimalistisch und zeitlich begrenzt mit einem klaren Ziel“ sein. 

Ein Mann aus Norwegen hält ein Smartphone mit einer Tracing-App hoch. In Luxemburg ist man immer noch unentschieden, ob man die Technik einsetzen soll. 

Ein Mann aus Norwegen hält ein Smartphone mit einer Tracing-App hoch. In Luxemburg ist man immer noch unentschieden, ob man die Technik einsetzen soll.  Foto: Heiko Junge/NTB Scanpix/AFP

Tracing-Apps sind umstritten. Viele europäische Länder, darunter auch Luxemburg, ringen damit, ob sie die Technik im Kampf gegen das Coronavirus einsetzen sollen. Es stellen sich wichtige Fragen rund um die Effizienz der Tracing-Apps und den Schutz der dadurch gesammelten Daten. Nun meldet sich der nationale Ethikrat in Luxemburg zu Wort.

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