Aktive Mitarbeit erwünscht
Elternvertretung schlägt drei Szenarien für die „Rentrée“ vor
Mit dem Kurs des Bildungsministeriums sei man mehr oder weniger glücklich, sagt Alain Massen, Präsident der „National Elterevertriedung“. Dennoch wolle man diesmal wirklich aktiv in die Planung des Ministeriums miteinbezogen werden. Im Tageblatt-Gespräch schlägt Massen gleich drei Szenarien vor, die je nach Infektionslage wie ein Baukastensystem angewendet werden könnten. Ein Bericht.
Wie soll die Rentrée im September trotz Corona gelingen? Die Elternvertretung hätte da einige Vorschläge Felix Kästle/dpa
Alain Massen ist Präsident der „National Elterevertriedung“ und setzt sich für die Interessen der Eltern ein. „Das Schuljahr war ein Schuljahr wie kein anderes davor“, sagt er im Tageblatt-Gespräch. Es habe normal angefangen – und ab der zweiten Hälfte habe es „nur Chaos“ gegeben. „Niemand wusste, wann er wo dran war, weil sich ständig alles geändert hat.“ Für ihn bestand die Schwierigkeit darin, dass viele Konsequenzen mit den Entscheidungen einhergingen. Massen nennt die Schüler, die ein Examen machen mussten, andere mussten sich auf das „Lycée“ vorbereiten und wiederum andere hatten keine guten Noten am Anfang des Jahres und bekamen dann im zweiten Semester plötzlich das Gefühl, dass sie das nicht mehr auffangen könnten.