Subventionspakete

Die Reform, auf die Luxemburgs Sportvereine hinfieberten

Es ist die finanzielle Neuausrichtung für die nationale Sportwelt, die seit Monaten angekündigt worden war – und nun endlich auf den Instanzenweg gebracht wird: Was genau hinter der Reform der Subventionspakete steckt, erklärte Sportministerin Martine Hansen am Mittwoch bei einer Pressekonferenz. Doch es ist Geduld gefragt – denn die ganz großen Änderungen kommen erst 2028.

Francois Knaff, Martine Hansen, Charles Stelmes und Yves Picard präsentieren am Mittwoch den neuen Gesetzvorschlag im Sportbereich

François Knaff (Erster Regierungsberater), Sportministerin Martine Hansen, Charles Stelmes (INAPS-Direktor) und Yves Picard (Sportkommissar) stellten am Mittwoch den Gesetzvorschlag vor (v.l.) Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Ihr Vorgänger Georges Mischo hatte den überarbeiteten Text versprochen, Sportministerin Martine Hansen konnte das fertige Produkt ein halbes Jahr nach ihrem Amtsantritt der Öffentlichkeit präsentieren: Die modernisierte Fassung des Gesetzestextes – die noch ein Stück weiter in Richtung Professionalisierung hinzielt – kommt demnach neuneinhalb Jahre nach der Einführung des „Subside Qualité+“.

Im Januar 2017 wurde das aktuelle Modell im Sportbereich eingeführt, als Kompensation für die „Chèque service d’accueil“, der noch an das Gehalt der Eltern gekoppelt war. Die Anfangszahlen, die Romain Schneider damals vorlegte, sind nicht vergleichbar: Im ersten Budget waren 1,7 Millionen Euro vorgesehen – 2025 wurden 5,4 ausgezahlt. Allerdings hatten nur 415 der 1.087 Vereine mit möglichem Anrecht auf das „Subside qualité+“ ihre Anfrage an das Sportministerium fristgerecht eingeschickt.

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