Kap Verde

Die Beziehungen Luxemburgs zu dem Inselstaat tragen zunehmend Früchte

Sechs Jahrzehnte kapverdische Immigration nach Luxemburg und drei Jahrzehnte Kooperationspolitik des Großherzogtums in dem zu Westafrika zählenden Land stehen weitgehend für eine Erfolgsgeschichte, die jedoch auch ihre Schattenseiten hat. Seit einigen Jahren setzt Kap Verde, dessen Präsident José Maria Neves vom 23. bis 25. Mai auf Staatsbesuch hier ist, verstärkt auf erneuerbare Energie.

Impressionen aus Kap Verde: Die Demokratie in der Inselrepublik gilt unter den vielen afrikanischen Staaten als vorbildlich

Impressionen aus Kap Verde: Die Demokratie in der Inselrepublik gilt unter den vielen afrikanischen Staaten als vorbildlich Fotos: Editpress-Archiv/Isabella Finzi

Sonne und Wind spielen in Kap Verde eine besondere Rolle. Dies trifft nicht nur zu, weil der aus zehn Inseln – neun bewohnt – bestehende Staat in die nördlichen „Ilhas de Barlavento“ (über dem Wind) aus Santo Antão, São Vicente, São Nicolau, Sal und Boa Vista und die südlichen „Ilhas de Sotavento“ (unter dem Wind) Maio, Santiago, Fogo und Brava unterteilt ist und fast das ganze Jahr über die Sonne scheint. Auch nicht, weil Kite- und Windsurfer aus aller Welt vor allem in der ersten Jahreshälfte die guten Bedingungen benutzen und der Tourismus, mit 25 Prozent Anteil an der Wirtschaft, das ganze Jahr möglich ist. Es gilt nicht zuletzt, weil Kap Verde in den vergangenen Jahren die Nutzung der erneuerbaren Energien vorangetrieben hat.

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