Nach schweren Vorwürfen

„Demande de départ en retraite“: Carlo Gambucci hört als Direktor beim Gemeindesyndikat SIGI auf

Nachdem Yves Wengler von seinem Posten als Präsident des SIGI zurückgetreten ist, könnte nun bald auch der Stuhl des Direktors frei werden. Dementsprechende Informationen liegen dem Tageblatt vor.

Das SIGI stand zuletzt vielfach wegen mangelhafter Personal- und Finanzverwaltung in der Kritik

Das SIGI stand zuletzt vielfach wegen mangelhafter Personal- und Finanzverwaltung in der Kritik Symbolfoto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Der Verwaltungsrat des „Syndicat intercommunal de gestion informatique“ (SIGI) wird am Dienstagnachmittag um 17 Uhr zu einer Dringlichkeitssitzung zusammengekommen. Diese wird nach dem Rücktritt von Yves Wengler erstmals vom neuen Präsidenten Philippe Meyers eröffnet. Unter den diversen Neubesetzungen von Posten sticht aber besonders ein Punkt auf der Tagesordnung, die dem Tageblatt vorliegt, hervor. Demnach soll dem Vorstand eine „Demande de départ en retraite du directeur“ vorgelegt werden. Der umstrittene Direktor Carlo Gambucci, gegen den laut reporter.lu weitere Sanktionen in Erwägung gezogen wurden, dürfte das Syndikat nach den vergangenen Skandalen demnach verlassen. Informationen des Tageblatt zufolge werde er im kommenden Jahr im Mai in Rente gehen, die Abstimmung im Vorstand sei eine reine Formalität. Zuvor wurde bereits dem Personalchef Frank Vernier gekündigt.

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