Luxemburg
Da sind es nur noch 100: Parlament billigt zwei weitere Gemeindefusionen in Luxemburg
Aus vier werden zwei. Das Parlament hat am Mittwoch den Gesetzentwürfen zur Fusion von Grosbous und Wahl und von Bous und Waldbredimus zugestimmt. Die Einwohner hatten sich in einem Referendum für diesen Schritt ausgesprochen. Ab dem 1. September wird das Land noch 100 Gemeinden zählen.
Waldbredimus und die Nachbargemeinde Bous werden bald unter dem Namen Bous-Waldbredimus fusionieren Fotos: Editpress/Hervé Montaigu
In Grosbous und Wahl waren die entsprechenden Fusionsgespräche 2019 begonnen worden. Das Referendum fand dann im Juni 2021 statt. Die neue Gemeinde mit Sitz in Grosbous wird den Namen Groussbus-Wal tragen. Die Fusion tritt am 1. September 2023 in Kraft. Während einer Übergangszeit wird der Schöffenrat aus jeweils zwei Vertretern von Grosbous und Wahl bestehen. Bis zu den Kommunalwahlen 2029 zählt der Gemeinderat zwölf Mitglieder. Anschließend wird die Zahl der Gemeinderäte der Bevölkerungszahl entsprechend festgelegt. Bei den Wahlen im Juni 2023 werden jeweils sechs Räte in den beiden Sektionen nach dem Majorzsystem gewählt. Berichterstatter Carlo Weber (LSAP) zufolge würden Grosbous und Wahl sowohl demografisch als auch wirtschaftlich viele Gemeinsamkeiten aufweisen. Eines der Ziele der neuen Fusionsgemeinde ist der Bau einer neuen Sporthalle.