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CSV kritisiert „Bauverhinderungspaket“ der Regierung
Die CSV steckt in der Krise; die parlamentarische Fraktion der Partei gab jetzt, vor dem (digitalen) Kongress der Partei in gut zwei Wochen, immerhin ein Lebenszeichen. Während einer Pressekonferenz kritisierten die Abgeordneten Martine Hansen und Marc Lies das Gesetzesprojekt der Regierung zum „Pacte logement 2.0“ als kontraproduktiv und ungeeignet, die Problem des Wohnungsmarktes zu lösen.
Marc Lies und Martine Hansen während ihrer Regierungsschelte Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Die dramatische Entwicklung auf dem Luxemburger Wohnungsmarkt ist bekannt. Die CSV-Sprecher erinnerten nochmals an diese: Die Verkaufspreise von Appartements in der Hauptstadt sind zwischen dem vierten Trimester 2013 und dem ersten Trimester 2020, also während der Amtsperiode der aktuellen Regierungskoalition, um 63,7 Prozent gestiegen (von durchschnittlich 644.000 auf 1.054.800 Euro), in Hesperingen betrug dieser Anstieg 63,8 Prozent, in Esch 56,8 Prozent. Bei den Mietpreisen betrug die Steigerung landesweit 65,9 Prozent.