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Bildungsminister sieht weiterhin wenig Anlass für strengere Maßnahmen in den Schulen
Wie fast im ganzen Rest der Welt erschrickt man auch in Luxemburg über die steigenden Corona-Fallzahlen. Doch Bildungsminister Claude Meisch (DP) sieht weiterhin keinen Grund, in den Schulen strengere Regeln einzuführen oder die Klassen wieder über das A/B-Verfahren zu verkleinern.
Weder rappelvolle Schulbusse noch Unterricht ohne Masken sorgen für erhöhte Infektionsraten, ist sich Claude Meisch sicher Foto: Tania Feller
Deutlich dreistellige Zahlen bei den täglichen Neuinfektionen, sogar mit Aussicht auf bald vierstellige Werte, dazu die Meldung, dass sich der Minister François Bausch in Quarantäne begibt und die Vorstellung der geplanten Tram-Strecken ausfallen lässt – am Montag führte in den Nachrichten am Coronavirus wieder einmal kein Weg vorbei. Umso bemerkenswerter war es für manche Mitglieder der Kommission für nationale Bildung, Kinder, Jugend, Hochschulbildung und Forschung, dass Bildungsminister Claude Meisch dort keine Verschärfung der in den Schulen geltenden Regeln vorschlug, sondern lediglich ein Gesetzesprojekt, das den Bildungseinrichtungen mehr Personal verschaffen könnte.