Lange war Autismus bei Flinta* (Frauen, Lesben, intersexuellen, nicht-binären, Trans*- und Agender-Personen) kein Thema, sondern galt als Neurodivergenz, die vor allem kleine Jungs betrifft. Warum ist das so? Und warum schaden Klischees allgemein den Betroffenen? Das Tageblatt hat aus Anlass des Welt-Autismus-Tages am 2. April mit der klinischen Psychologin Samantha Rizzi gesprochen. Sie ist auf Autismus ohne intellektuelle Beeinträchtigung spezialisiert und steht häufig Frauen gegenüber, die erst als Erwachsene diagnostiziert werden.
03.04.2023