„Schafft sich die Kunst selbst ab?“, fragt provokativ der Herausgeber der deutschen Kunstzeitung, Karlheinz Schmid, in der Februar-März-Ausgabe. Er schlägt Alarm und warnt vor neuen Tendenzen in der Kunstwelt, etwa mit „digitalen Blendwerken, Datensätzen der angesagten Marke Non-Fungible Token“, spricht von einer sich breitmachenden „Spekulanten-Börse“ und meint, es dürfe nicht wundern, wenn Museen ihre alten Meister aus dem Depot holen, um ihren Stellenwert als Bildungseinrichtung zu untermauern.
24.03.2022