Parlamentarische Rentrée
ADR ist strikt gegen Steuererhöhungen – und will lieber weniger Investitionen
Die ADR ist gegen jegliche Steuererhöhungen. Um den Staatshaushalt zu sanieren, will die konservative Partei lieber die staatlichen Investitionen zurückfahren und die EU-Beiträge senken, wie der Abgeordnete Fernand Kartheiser am Dienstag auf einer Pressekonferenz darlegte. Den sozialistischen Außenminister Jean Asselborn fordert die ADR wegen dessen Kritik an der österreichischen EU- und Migrationspolitik zum Rücktritt auf.
Nach dem Rücktritt von Gast Gibéryen wird Fred Keup (l.) am 14. Oktober als neuer ADR-Abgeordneter vereidigt. Fernand Kartheiser (r.) hat die Leitung der „Sensibilité politique“ übernommen. Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Ihren Nationalkongress wird die „Alternativ Demokratesch Reformpartei“ (ADR) am 11. Oktober in der Deichhalle in Ettelbrück abhalten. Dort soll über die Themen Wohnungsbau, Klimapolitik und Migration diskutiert und es sollen entsprechende Resolutionen und Motionen verabschiedet werden. Bereits am vergangenen Samstag hatte die konservative Partei im Parc Hotel Alvisse ihre „Journée parlementaire“ organisiert, um sich auf die neue Kammersession vorzubereiten. Für den 40 Jahre alten Fred Keup wird es die erste sein. Er ersetzt Gast Gibéryen, der sich nach 31 Jahren aus der Abgeordnetenkammer verabschiedet. Am 14. Oktober soll der Mitbegründer von „Nee 2015/Wee 2050“ vereidigt werden.