Kulturerbe

2.197 Gebäude sind national geschützt, 17.000 auf kommunaler Ebene

Die zuständige Chamberkommission will sich am heutigen Mittwoch mit einer Petition bezüglich des Denkmalschutzes befassen. Gestern gab Kulturministerin Sam Tanson Einblicke in die Arbeit des „neuen“ „Institut national pour le patrimoine national“, das durch das neue Denkmalschutzgesetz von 2022 geschaffen wurde. Allein seit März vorigen Jahres seien 355 zusätzliche Gebäude unter nationalen Denkmalschutz gestellt worden; insgesamt seien es derzeit 2.197.

Der Bahnhof von Ettelbrück stand voriges Jahr im Fokus von Denkmalschützern

Der Bahnhof von Ettelbrück stand voriges Jahr im Fokus von Denkmalschützern Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Als das neue Gesetz voriges Jahr in Kraft trat, standen 1.877 Gebäude unter nationalem Denkmalschutz. Die Hälfte davon sei erst in den letzten zehn Jahren unter Schutz gestellt worden, hieß es gestern. Heute seien es insgesamt 2.197 Objekte; allein seit März 2022 seien 355 Gebäude neu in die Denkmalschutzliste aufgenommen worden: 1.040 sind als „patrimoine culturel national“ klassiert, 951 sind in dem sogenannten „inventaire supplémentaire“ eingeschrieben, 189 Gebäude befinden sich in der Prozedur, und bei 17 gibt es die Absicht, sie zu schützen. Das „inventaire supplémentaire“ stamme übrigens noch aus der Zeit des vorigen Gesetzes; es galt es Voretappe zum eigentlichen Schutz, erklärte der Direktor des INPA, Patrick Sanavia. Dieses Inventar werde nach und nach abgeschafft.

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