Editorial
Von Floskeln und Illusionen: Über politische Kriegsgebiete im Sport
Foto: dpa/Hendrik Schmidt
Die anstehende Judo-Weltmeisterschaft in Katar wird ab dem 7. Mai ohne Luxemburger Beteiligung stattfinden. Es handelt sich dabei um eine Konsequenz der sportlichen Ergebnisse der vergangenen Monate, da die Nummer eins der Herren, Claudio dos Santos, aus den Top 100 gerutscht und nicht startberechtigt ist. Der kurzfristige Rückzug des ukrainischen Aufgebots geschieht dagegen aus politischen Gründen. Und eins steht jetzt schon fest: Boykotts, wie die ukrainische Regierung sie fordert, werden sich durch die neuesten Empfehlungen des Olympischen Komitees häufen.