Kommentar

Schrassig setzt mit Tattoo-Studio ein Ausrufezeichen

Tätowierungen haben eine lange Tradition, nicht nur in Gefängnissen. Zu glauben, Insassen würden aus Gesundheitsgründen auf ein Motiv verzichten, wäre naiv. 

Tätowierungen haben eine lange Tradition, nicht nur in Gefängnissen. Zu glauben, Insassen würden aus Gesundheitsgründen auf ein Motiv verzichten, wäre naiv.  Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Das Gefängnis in Schrassig hat Anfang 2017 das weltweit erste Tattoo-Studio hinter Gittern ins Leben gerufen. Und warum nicht? Die Idee ist so einfach, dass man sich fast mit der flachen Hand auf die Stirn schlagen könnte. Eigentlich liegt es auf der Hand: Tattoos haben eine lange Tradition in Haftanstalten. Die Motive stehen für Verbrechen, Gangzugehörigkeiten oder andere Begebenheiten in der Vergangenheit. Sie sind eine Art nonverbale Kommunikation unter Gefangenen.

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