Editorial
Rot oder Schwarz: Die richtungsweisende Wahl in Esch
Archivbild: Editpress
Rückblick: 2017 straften die Escher bei den Gemeindewahlen die LSAP ab. Zehn Prozent und drei Sitze verlor die Partei von Bürgermeisterin Vera Spautz, die somit die Quittung für eine gewisse Arroganz und Zerstrittenheit in den eigenen Reihen bekam. Der große Gewinner war die CSV, die über elf Prozent zulegte und so mit sechs Sitzen im Gemeinderat mit der LSAP gleichzog. Der Rechtsruck in Esch war die Überraschung des Wahlabends in Luxemburg schlechthin. Resultat: Mit Georges Mischo führt nun ein konservativer Bürgermeister die Geschicke der einstigen roten Hochburg Esch. Die CSV koalierte dafür mit den Grünen und der DP, deren Zugewinne im Einprozentbereich jeweils zu einem weiteren Sitz reichten.