Kommentar

Quo vadis, Tour de Luxembourg?

Nachdem die Fahrer am Dienstag streikten, wurde das Rennen 40 Kilometer vor dem Ziel neu gestartet Neustart in Syren Photo Jeff Lahr

Nachdem die Fahrer am Dienstag streikten, wurde das Rennen 40 Kilometer vor dem Ziel neu gestartet Neustart in Syren Photo Jeff Lahr Foto: Jeff Lahr/Tageblatt

Nein, einfach ist es sicher nicht, eine Landesrundfahrt zu organisieren. Da müssen Dinge beachtet werden, von denen viele Menschen wohl gar nicht wissen, dass sie es überhaupt wert sind, in Versammlungen angesprochen zu werden. Doch vor allem eine Sache sollte bei einer solchen Rundfahrt auf der Agenda der Organisatoren ganz oben stehen – und das ist die Gesundheit der Fahrer. Fakt ist: Die erste und zweite Etappe der Tour de Luxembourg waren zu gefährlich. Auch wenn Benoît Theisen, Generalsekretär der Tour de Luxembourg, sagt, dass die Organisatoren das „Maximale für die Sicherheit der Fahrer tun“, bleibt festzuhalten: Wenn die Radsportler bei 70 km/h plötzlich einen Bus auf der Strecke sehen oder völlig unbeteiligte Autos das Peloton und die Ausreißer mitten im Rennen überholen, dann ist entweder das „Maximale für die Sicherheit der Fahrer“ nicht gut genug oder das Sicherheitskonzept ist schlichtweg schlecht.

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