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Neue Weltordnung mit weniger Demokratie

„Was sich hochtrabend Weltordnung nennt und damit einen Hauch von Ewigkeit beansprucht, ist tatsächlich nur ein kurzer historischer Ausnahmezustand: 30 Jahre, in denen ein einziger Staat – die USA – als globaler Hegemon agieren konnte. (...) Weil der schillernde Begriff der liberalen Weltordnung aber letztlich unfassbar bleibt, ist er zugleich so populär. Die liberale Weltordnung wurde zur Ersatzideologie, als die Feindbilder des Kalten Krieges zerstoben.“ So weit der Chefredakteur der sehr liberalen „Neuen Zürcher Zeitung“, Eric Gujer, am 20. August 2021.

Neue Weltordnung mit weniger Demokratie

Foto: AFP

Der die Selbstüberschätzung der EU-Europäer kritisiert: „Die Europäer geben sich die strengsten Klimaziele und betrachten sich als Vorbild, während sich der Rest der Welt davon wenig beeindrucken lässt. Lernt der Westen keinen Realismus, wird er im unübersichtlichen 21. Jahrhundert viele Niederlagen erleiden.“

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