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Ist die neue Stagflation geld- und finanzpolitisch abzuwenden

Die Weltwirtschaft hat zwei große negative Schocks auf der Angebotsseite erlitten, zuerst durch die Covid-19-Pandemie und nun durch die Invasion des russischen Präsidenten Wladimir Putin in der Ukraine. Der Krieg hat für weitere Beeinträchtigungen der Wirtschaftstätigkeit gesorgt und zu einer höheren Inflation geführt, weil seine kurzfristigen Auswirkungen auf das Angebot und die Rohstoffpreise mit den Folgen übermäßiger geld- und fiskalpolitischer Anreize in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften zusammenfielen, insbesondere in den Vereinigten Staaten, aber auch in anderen fortgeschrittenen Volkswirtschaften.

Wegen des Kriegs in der Ukraine ist der Stagflationsdruck nun höher

Wegen des Kriegs in der Ukraine ist der Stagflationsdruck nun höher Foto: AP/dpa/ Efrem Lukatsky

Abgesehen von den tiefgreifenden langfristigen geopolitischen Auswirkungen des Krieges haben sich die unmittelbaren wirtschaftlichen Folgen in Form von höheren Energie-, Lebensmittel- und Industriemetallpreisen bemerkbar gemacht. Zusammen mit zusätzlichen Unterbrechungen der globalen Lieferketten hat dies das während der Pandemie entstandene stagflationäre Umfeld verstärkt.

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