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Ein Hoch auf die Weinbergdebütanten!

Was tun gegen den weltweit galoppierenden Wahnsinn? Haben wir überhaupt noch Handlungsspielraum? Oder müssen wir chancenlos zuschauen, wie alles, was uns lieb und teuer ist, unter die Räder gerät? Sind wir endgültig in einer Abwärtsspirale gefangen, die alles in den Abgrund reißt, was einmal zu den Grundfesten der Demokratie und den Grundwerten des Gemeinwesens gehörte?

Ein Hoch auf die Weinbergdebütanten!

Foto: Editpress/Alain Rischard

Gewiss, man kann die Schotten dichtmachen und sich ins eigene Schneckenhaus verkriechen. Man kann sich in die gehobene Gastronomie stürzen und nur noch der exquisiten Betäubungszauberei der Sterne-Köche auf den Leim gehen. Man kann sich in Büchern vergraben und nur noch lesen, lesen, lesen (regelmäßiger Literaturverzehr ist immerhin eine lohnende Anti-Schmerz-Maßnahme). Man kann sich die Religionsspritze setzen und mit der Droge Gott im Blut himmlisch high werden. Man kann dem lichtertollen Weihnachtsmarktwahnsinn verfallen und in den Glühweinfluten absaufen. Man kann sich mit esoterischem Brimborium eindecken und ein bisschen schnell verdunstende Happiness aus dem Stein schlagen.

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