Kommentar
Der britische Premier Sunak muss die Brexit-Ultras in die Schranken weisen
Während Theresa May den Parteivorsitzenden unterstützte, blieb Boris Johnson der Parlamentssitzung fern – wohl eingedenk seiner beträchtlichen Mitverantwortung für die Probleme der jüngsten Zeit Foto: AFP/PRU
Die neue Vereinbarung zwischen Großbritannien und der EU stellt eine gute Lösung dar. Nach jahrelangem Streit sichert sie sowohl den konstitutionellen Verbleib Nordirlands im Vereinigten Königreich als auch die Integrität des europäischen Binnenmarktes. Mögen die Puristen auf beiden Seiten auch maulen – ein gedeihliches Miteinander der Brüsseler Gemeinschaft und der Brexit-Insel kann nur mit Fingerspitzengefühl und Kompromisswillen gelingen.