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Der Minister schweigt. Oder nicht? – Guy Rewenig über die „Zensur“ von „Jewish Call for Peace“
Eine Demonstrantin in Madrid Foto: AFP/Oscar del Pozo
„Neimënster est la preuve qu'un lieu de souffrance peut devenir pour toutes et tous un lieu magique ou règnent l’échange et la création.“ Diese feierliche, fast schon emblematische Aussage der amtierenden Neimënster-Direktorin Ainhoa Achutegui ziert die Webseite des Kulturzentrums. Ein solcher Satz, der einem Bekenntnis zum freiheitlichen Austausch gleichkommt, sollte etwas Verpflichtendes und Verbindliches haben. Doch genau daran sind neuerdings Zweifel angebracht.