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Dan Kersch: Plädoyer für eine Vier-Tage-Woche mit 36 Arbeitsstunden
Dan Kersch macht sich für eine Vier-Tage-Woche mit 36 Arbeitsstunden stark. Der LSAP-Abgeordnete und ehemalige Arbeitsminister will die Gesellschaft modernisierende Konzepte wieder auf die politische Tagesordnung bringen.
Lange Arbeitstage, spätes Heimkommen – Dan Kersch bezweifelt, dass das für immer so bleiben muss Foto: Editpress/Alain Rischard
Der Neoliberalismus, mit seiner während Jahrzehnten vorherrschenden Wirtschaftsideologie, hat ausgedient. Seine Rezepte taugen nicht zur Lösung der großen Probleme der Menschheit. Sie haben, im Gegenteil, die vielfältigen Problemstellungen dramatisch und in bislang unvorstellbaren Tempo verschärft. Die Welt, die sehenden Auges in eine einzigartige, soziale und klimapolitische Krise gestürzt wurde, steht vor einem Scherbenhaufen. Immer mehr Menschen entlarven das Versprechen vom großen neoliberalen Wirtschaftswunder, das global alle Menschen beglücken wird, als die große Lüge unseres Jahrhunderts.