Editorial

„Blitzkrieg mit dem Fleischgewehr“: Der Fall Till Lindemann

Beim ersten Rammstein-Konzert nach den Enthüllungen über die Backstage-Vorfälle blieb die (auf dem Foto viel umjubelte) Peniskanone aus

Beim ersten Rammstein-Konzert nach den Enthüllungen über die Backstage-Vorfälle blieb die (auf dem Foto viel umjubelte) Peniskanone aus Foto: Carsten Rehder/dpa

„You’ve got a pussy, I have a dick, ah/So what’s the problem? Let’s do it quick/So take me now before it’s too late/Life’s too short so I can’t wait/Take me now oh, don’t you see?/I can’t get laid in Germany.“ Im Rammstein-Song „Pussy“ persifliert Sänger Till Lindemann deutschen Sextourismus, im Auge des Literaturwissenschaftlers zitiert er mit dem Vers „Life’s too short so I can’t wait“ gar fast Ronsards „Mignonne allons voir si la rose“ – aus heutiger Sicht wird aber klar, dass er hier wohl auch beschreibt, was sich regelmäßig im Backstagebereich nach Rammstein-Konzerten zugetragen haben soll.

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