Luxemburg

Zwischen Technobeats und Nadelstichen: Die Impfparty im „Atelier“

Am vergangenen Mittwoch fand im „Atelier“ die erste Impfparty im Land statt. Das Ziel dahinter: Jüngere dazu zu bewegen, sich immunisieren zu lassen oder sich näher über die Impfung zu informieren. Das Event hatte Erfolg, doch zu einigen Dingen herrschte Verwirrung bei den Gästen und Organisatoren.

Lange Wartezeiten für Impfwillige: Teilweise standen die Menschen anderthalb Stunden an, um ihren „Shot“ zu bekommen

Lange Wartezeiten für Impfwillige: Teilweise standen die Menschen anderthalb Stunden an, um ihren „Shot“ zu bekommen Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Die Schlange vor dem hinteren Eingang des Busses ist lang. Die Menschen stehen in Grüppchen zusammen oder warten alleine, viele blicken mit gesenktem Kopf auf ihr Handy und scrollen gelangweilt durch die auf 5-Zoll-Displaygröße zusammengeschrumpfte Welt des Internets. Über ihnen funkelt die Augustsonne, gerade heute strahlt sie heißer, gnadenloser als in den vergangenen Wochen auf die entblößten Nacken herunter. Trotzdem ist die Stimmung gut, man hört im Vorbeigehen einzelne Gesprächsfetzen, manchmal auch ein Lachen. Die meisten Wartenden sind jung, schätzungsweise zwischen 20 und 30, aber unter ihnen befinden sich auch Ältere und Kinder.

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