Lost in Transit

Zoll behindert Ausstellung des Luxemburger Künstlers Uyi Nosa-Odia in London

Migration, koloniale Beute und kulturelle Identität – darüber wollte der Luxemburger Künstler Uyi Nosa-Odia bei seiner ersten großen Soloausstellung in London sprechen. Doch jetzt stecken seine Werke in einem Londoner Lager fest. Wie es dazu kam, beantworten alle Beteiligten unterschiedlich.

Setzt mit leeren Bilderrahmen ein Statement in London: der Künstler Uyi Nosa-Odia wartet auf die Freigabe seiner Werke

Setzt mit leeren Bilderrahmen ein Statement in London: Der Künstler Uyi Nosa-Odia wartet auf die Freigabe seiner Werke Copyright: Yücel Gaşi

Als Uyi Nosa-Odia (UNO) – Luxemburger Künstler mit nigerianischen Wurzeln – am Donnerstagabend seine Soloausstellung „Between Ritual and Reality“ in der Londoner Galerie „The Handbag Factory“ eröffnet, fehlen ausgerechnet seine Kunstwerke. Sie haben London zwar erreicht, stecken jedoch im Lager eines Lieferunternehmens fest – und bleiben damit für die Galerie unerreichbar.

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