Reisebüro

Wohin es die Luxemburger für die Ferien in Coronazeiten zieht

Die Reisebranche leidet. Nach Umsatzeinbussen von allgemein um 80 Prozent im vergangenen Jahr könnte 2021 eine Null-Nummer werden. Jerry Geimer, Chef eines Reisebüros, ist zuversichtlich. Er erzählt, wo die Menschen in diesen Zeiten gerne hinreisen und worauf sie alles achten müssen. Er sagt auch, dass Reisebüros nicht mehr auf den Kosten, die bei Stornierungen anfallen, sitzen bleiben wollen. Eine Momentaufnahme. 

Jerry Geimer in seinem Büro in Esch-Belval. Der 53-Jährige reist gerne und gönnt jedem seine Reise – auch in diesen Zeiten. Nach hohen Verlusten im vergangenen Jahr gehe es 2021 wieder bergauf.

Jerry Geimer in seinem Büro in Esch-Belval. Der 53-Jährige reist gerne und gönnt jedem seine Reise – auch in diesen Zeiten. Nach hohen Verlusten im vergangenen Jahr gehe es 2021 wieder bergauf. Foto: Editpress/Alain Rischard

Der „Salon Vakanz“, Traditionsveranstaltung am dritten Januarwochenende, wurde abgesagt. Das scheint Jerry Geimer aus Esch nicht viel auszumachen. Schwerer zu schaffen macht ihm hingegen, dass das Reisen in diesen Zeiten mit (zu) vielen Hindernissen verbunden ist. Zum Glück ist Jerry Geimer eine Frohnatur – und ein erfahrener Reiseexperte. Seit 1989 verkauft er Reisen und er macht nicht den Eindruck, als habe er keine Freude mehr daran.

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