Yungblud in der Rockhal
Wofür ihn die Fans lieben – und warum das Hoffnung gibt
Am Mittwoch erobert Yungblud die Rockhal und das Publikum im Sturm. Als der Musiker auf die Bühne stürmt, schreit er „Welcome to your fucking family!“ ins Mikrofon. Denn bei einem Yungblud-Konzert geht es um weit mehr als Musik.
Ein fulminantes Spektakel in der Rockhal: Am Mittwoch war Yungblud auf Belval zu Besuch Foto: Editpress/Georges Noesen
Schon Stunden vor Einlass zieht sich eine bunte Menschenschlange um die Rockhal in Esch-Belval. Zwischen bunt gefärbten Haaren, Nietenjacken, Plateaustiefeln und zerfransten Netzstrumpfhosen werden Selfies gemacht, Snacks geteilt, Geschichten erzählt. Jugendliche, Kinder, Erwachsene, Senior*innen – alle warten auf denselben Moment: der Auftritt des britischen Rockstars Yungblud. Drinnen, in der ausverkauften Main Hall, wird später kein Platz mehr frei bleiben. Das Publikum: ein Patchwork. Punk, Emo, Hippy, Y2K (moderne Bezeichnung für Mode aus den 2000ern) – alles vermischt sich, niemand scheint sich zu verstellen.