Viele freiwillige Helfer
„Wir vermissen unsere Männer und Väter“ – Ukraine-Flüchtlinge sind jetzt zu Hause in Schengen
In Rekordzeit haben die kommunalen Dienste der Gemeinde Schengen und freiwillige Helfer ein altes Winzerhaus in Bech-Kleinmacher renoviert. Seit dem 1. Juli wohnen neun Flüchtlinge aus der Ukraine im „Sünnenhaus“. „Alles gut“, sagen sie. Aber sie vermissen ihre Männer und Väter und hoffen, dass der Krieg bald vorbei sein wird und sie alle wieder zusammenleben können – in ihrer Heimat. Bericht über einen Ortsbesuch.
Froh über das neue Zuhause: (v.l.n.r.) Karima, Natalia, Andrey, Emilia, Anna, Milana, Natalia, Polina (im Kinderwagen). Auf dem Bild fehlt Kristina. Foto: Editpress/Lenert Claude
Es ist sehr warm an diesem Dienstag – 19. Juli. Warm in der Sonne, aber auch ums Herz. Fabienne Espen Matagne ist zufrieden – und froh. Das sind alle anderen Anwesenden auch, wie Bürgermeister Michel Gloden, vor allem aber die neunköpfige Flüchtlingsgruppe aus der Ukraine, die in Bech-Kleinmacher, Gemeinde Schengen, einstweilen ein neues Zuhause gefunden hat.