Druck, Drohungen, Gewalt
„Wir sind nicht allwissend, wir sind Menschen“ – Luxemburgs Tierärzte fordern mehr Respekt
Luxemburgs Tierfachpersonal sieht sich immer häufiger mit Angriffen in sozialen Netzwerken und auch auf verbaler oder sogar körperlicher Ebene konfrontiert. Die Mediziner haben sich nun gemeinsam dagegen positioniert und zum Kampf gegen das Bashing inner- und außerhalb der Online-Welt aufgerufen.
Das Tierfachpersonal in Luxemburg wehrt sich in einem Pressestatement gegen Verunglimpfungen innerhalb und außerhalb von sozialen Netzwerken Symbolfoto: dpa
„Wir sind nicht allwissend, wir sind Menschen“: Das schreibt der Luxemburger Verband der Tierärzte (AMVL) am Donnerstag in einem Statement, das er an die Presse verschickt hat. Die Tiermediziner wollen ihrem Ärger Luft machen, denn sie sehen sich immer wieder Verunglimpfungen ausgesetzt – unter anderem online, aber teils auch verbal, abseits der sozialen Medien. „Die Situation wird noch schlimmer, wenn einige Kollegen sogar mit körperlicher Gewalt konfrontiert werden“, heißt es in dem Schreiben. „Vor allem in Kliniken arbeiten wir Tag und Nacht für das Wohl der Tiere und sind immer häufiger mit Angriffen vor allem in sozialen Netzwerken konfrontiert.“