Videospielbranche

Wie eine Entscheidung aus Japan den Einzelhandel vor Herausforderungen stellt

Sony stellt die Produktion von Discs für Videospiele ab 2028 ein. Das hat auch Konsequenzen für den Einzelhandel in Luxemburg. Ein Gespräch mit einem Mitarbeiter in einem Videospielgeschäft.

Xavier posiert vor seinem noch gut bestückten Regal mit einem PlayStation-5-Spiel – bald ein Relikt aus der Vergangenheit?

Xavier posiert vor seinem noch gut bestückten Regal mit einem PlayStation-5-Spiel – bald ein Relikt aus der Vergangenheit? Foto: Editpress/Georges Noesen

Jahrzehntelang selbstverständlich: in einen Laden gehen und ein Videospiel kaufen. Die Verpackung nach dem Durchspielen ins Regal stellen und sich so eine stetig wachsende Sammlung voller Nostalgie und Erinnerungen aufbauen. Nicht mehr benötigte Spiele verkaufen oder auf dem Gebrauchtmarkt ein gutes Geschäft machen. Was für Videospielfans lange zum Hobby dazugehört hat, wird in Zukunft verschwinden. Denn: Sony hat in einer Mitteilung Anfang Juni angekündigt, die Produktion von Discs für PlayStation-Spiele ab Januar 2028 einzustellen. Damit bleibt Fans nur noch der hauseigene Digitalstore als Alternative, um neue Spiele zu erwerben.

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