30 Jahre Escher Fußgängerzone
Wie Passanten, Ladenbesitzer und ehemalige Geschäftsleute die Alzettestraße erleben
Die Alzettestraße feiert ihr 30-jähriges Jubiläum als Fußgängerzone. Ein Anlass, der Erinnerungen weckt – und Sorgen. Passanten, Ladenbesitzer und ehemalige Geschäftsleute erzählen, wie sie die Straße früher erlebt haben, wie sie sie heute wahrnehmen und was sie sich für die Zukunft wünschen.
Passanten und Geschäftsleute wünschen sich wieder mehr Leben in Luxemburgs längster Einkaufsstraße Foto: Carole Theisen
„Die Autos? Nein, die brauchen wir hier nicht mehr“, sagt die 88-jährige Escherin Anita. Die Alzettestraße gehöre den Fußgängern. Daran zweifelt 30 Jahre nach der Einweihung der Escher Fußgängerzone kaum noch jemand. Was die Menschen heute beschäftigt, ist etwas anderes: leere Schaufenster, steigende Mieten und ein Sicherheitsgefühl, das viele ältere Escher dazu bringt, nur noch morgens durch ihre Einkaufsstraße zu schlendern. Anlässlich des Jubiläums hat das Tageblatt mit Passanten und Geschäftsleuten gesprochen.