Vergessene Mäzenin

Wie Eugénie Pescatore-Dutreux zur Stifterin des Musikkonservatoriums der Stadt Luxemburg wurde

Das Tageblatt und die Plattform „Musik an Gender Lëtzebuerg“ (MuGi.lu) laden Sie ein, die Reihe „Atelier MuGi.lu“ zu entdecken, die Ihnen einen Einblick in die Forschungen verschiedener Wissenschaftlerinnen zum Thema Gender und Musikleben in Luxemburg gibt. In dieser Ausgabe befasst sich Josiane Weber mit Eugénie Pescatore-Dutreux: einer der wichtigsten Mäzeninnen ihrer Zeit.

Fotographie von Eugénie Pescatore-Dutreux (1810-1902)

Fotographie von Eugénie Pescatore-Dutreux (1810-1902) Foto: BNL, SL-23-943

Am 30. April 1906, vor 120 Jahren, fand die Eröffnung des „Conservatoire municipal de musique. Fondation Eugénie Dutreux“ in der rue du Saint-Esprit der Stadt Luxemburg statt. Dieser Moment war seit langem erwartet worden, da die Hauptstadt seit über 20 Jahren keine öffentliche Musikschule mehr besaß. Letztere war infolge von Streitigkeiten unter der Professorenschaft und finanziellen Problemen 1882 vom Gemeinderat aufgelöst worden. Jahrelang forderten Bürgerinnen und Bürger immer heftiger eine städtische Lösung für den Musikunterricht. Der wesentliche Impuls für die Neugründung des Konservatoriums kam durch die Initiative von Eugénie Pescatore-Dutreux zustande.

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