Düdelingen

Wie „Archipel“ die Stadt mit Schrott abkühlen soll

Zwischen rostigem Stahl und alten Backsteinmauern wächst in Düdelingen etwas Neues: „Archipel“, das jüngste Projekt des DKollektivs, verwandelt das ehemalige Industriegebäude VEWA in ein lebendiges Experimentierfeld. Mobile, bepflanzbare Inseln – gebaut aus recyceltem Material – sollen Hitze-Hotspots kühlen, Böden entlasten und Nachbarschaften aktivieren.

Im VEWA wird gemeinsam geschweißt, gesägt, gehobelt und geschraubt

Im VEWA wird gemeinsam geschweißt, gesägt, gehobelt und geschraubt Foto: Editpress/Carole Theisen

Kleine Inseln, die Schatten spenden, Sitzplätze bieten und sich bei Bedarf verschieben lassen: Das ist das neueste Projekt „Archipel“ vom Düdelinger DKollektiv. „Nichts soll verankert sein“, erklärt Eric Marx vom DKollektiv. „Wenn der Baustellenzug kommt, werden die Inseln einfach weggeschoben.“ Am 25. September wurde „Archipel“ im VEWA offiziell vorgestellt. Minister, Bürgermeister, Architekten und Bürger kamen zusammen, um über die Zukunft von „Neischmelz“ zu sprechen – jenem Areal, das einst von glühenden Schmelzöfen regiert wurde und nun zu einem neuen Stadtviertel werden soll.

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