Grevenmacher/Mertert

Wenn es bei Tanklux brennt: Wie Betreiber und CGDIS auf den Ernstfall vorbereitet sind

Die Treibstofftanks im Hafen von Mertert beunruhigen die Menschen. Sowohl die bestehenden Tanks als auch die geplanten neuen. Sicherheit ist das Stichwort. Welche Rolle das CGDIS dabei spielt, erklärt Christophe Denisan, Leiter der Planungsabteilung beim großherzoglichen Feuerwehr- und Rettungskorps.

Nicht nur die geplanten neuen Tanks bereiten den Menschen Sorgen, auch bei den bestehenden stellt sich die Frage nach der Sicherheit

Nicht nur die geplanten neuen Tanks bereiten den Menschen Sorgen, auch bei den bestehenden stellt sich die Frage nach der Sicherheit Fotos: Editpress/Julien Garroy, Marco Goetz

Wie sicher ist das bestehende Tanklager? Und was verändert sich, wenn die Kapazitäten mehr als verdoppelt werden? Die genehmigte Erweiterung des Tanklux-Lagers im Hafen von Mertert wirft bei den Menschen Fragen auf. Dort werden Benzin, Diesel, Heizöl, Kerosin und Zusatzstoffe für Mineralölprodukte gelagert. Die Produkte werden angeliefert, in die Tanks gefüllt und für den Weitertransport wieder verladen.

Was passiert, wenn dort zum Beispiel ein Feuer ausbricht? Nehmen wir an, jemand sieht Flammen auf dem Tanklux-Gelände und ruft den Notruf 112 an. Zu diesem Zeitpunkt müsste bereits einiges passiert sein, erklärt Christophe Denisan, Leiter der Planungsabteilung beim CGDIS. Die betrieblichen Schutzmaßnahmen müssten schon aktiviert sein, automatisch oder durch Mitarbeiter. Dazu gehören Anlagen, die speziellen Löschschaum versprühen, sowie Sprinkler, die mit Wasser kühlen.

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