Esch

„WeltButtek Esch“: Seit 30 Jahren gegen menschenunwürdige Arbeitsbedingungen

Sich für einen fairen Handel einsetzen, sodass Arbeiter in Entwicklungsländern unter menschenwürdigen Bedingungen arbeiten können – das ist das Ziel des „WeltButtek“ in Esch. Seit 30 Jahren stehen Geschäftsführerin Françoise Theisen und mehr als 40 andere freiwillige Helfer in ihrer Freizeit dafür ein. Ein Besuch vor Ort. 

Seit 2007 gibt es den „WeltButtek“ in der Fußgängerzone in Esch; in 30 Jahren Bestehungsgeschichte ist der Laden mehrmals umgezogen

Seit 2007 gibt es den „WeltButtek“ in der Fußgängerzone in Esch; in 30 Jahren Bestehungsgeschichte ist der Laden mehrmals umgezogen Foto: Editpress/Julien Garroy

„Ding Dong“ ertönt es, wenn Kunden durch die hölzerne Eingangstür des Gebäudes mit der Nummer 95 an der rue de l’Alzette in Esch gehen. Immer wieder bleiben Passanten vor den Schaufenstern links und rechts von der Eingangstür stehen und blicken auf die angebotene Ware: Ketten mit runden Anhängern, die auf hölzernen Büsten präsentiert werden, daneben ein liebevoll drapierter, roséfarbener Pullover. Es werden aber auch Wein und andere Lebensmittel angeboten. Der Blick ins Schaufenster lässt es erahnen: Im „WeltButtek Esch“ erwartet Kunden ein breitgefächertes Sortiment von Schmuck und Kleidung über Kaffee und Gewürze bis hin zu Kinderspielzeug sowie Geschenkartikeln. Vieles davon handgemacht, Unikate aus aller Welt. 

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