Fiederwäissen a Feierstengszalot

Weinbauministerin Hansen zu Besuch bei der Weinlese in Ehnen

Der Wettergott sendet einen „Indian Summer“ in die Rebenhänge der Luxemburger Mosel. Ideale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weinlese des Jahrgangs 2025. Weinbauministerin Martine Hansen, die ihr Herz offensichtlich an die Mosel vergeben hat, folgte daher nur allzu gerne der Einladung der Winzerschaft, um beim Einbringen des Lesegutes mit Hand anzulegen.

Die Ehrengäste des Empfangs leisteten ganze Arbeit bei der Weinlese

Die Ehrengäste des Empfangs leisteten ganze Arbeit bei der Weinlese Foto: Herbert Becker

Seit Jahren ist es Tradition, dass der jeweilige Mandatsinhaber des Landwirtschaftsministeriums zur Weinlese eingeladen wird. Initiatoren sind hier „Le Fonds de la Solidarité viticole“, die Organisation der Privatwinzer, die Genossenschaftskellerei Vinsmoselle, das Weinbauinstitut IVV in Remich und die „Fédération luxembourgeoise des vins et spiriteux“.

Weinbauministerin Martine Hansen unterstrich einmal mehr die Bedeutung des Weinbaus in Luxemburg als wichtigen Wirtschaftsfaktor

Weinbauministerin Martine Hansen unterstrich einmal mehr die Bedeutung des Weinbaus in Luxemburg als wichtigen Wirtschaftsfaktor Foto: Herbert Becker

Treffpunkt war am Donnerstag der Heliport in den Weinbergen von Ehnen. Jeff Konsbrück, Vizepräsident der Privatwinzervereinigung OPVI, war es vorbehalten, neben der Ministerin die zahlreichen Gäste, unter ihnen IVV-Direktor Serge Fischer, die Abgeordnete Octavie Modert sowie den Bürgermeister der Rieslinggemeinde Wormeldingen, Claude Pundel, willkommen zu heißen.

Herausragende Qualität

Konsbrück gab einen kurzen Überblick über den Stand der aktuellen Weinlese und sprach in seinen Ausführungen von einer herausragenden Qualität des Lesegutes. Mit Weinbergschere und Traubenbütte bewaffnet, begaben sich die Ehrengäste dann in eine Parzelle vom Domaine Keyser-Kohll zur Lese der St-Laurent-Trauben. In Windeseile waren sieben Bütten gefüllt und Frank Keyser hätte sicher keine Einwände gehabt, wenn die Gäste ihr emsiges Treiben fortgesetzt hätten.

OPVI-Präsident Guy Krier ließ uns anschließend noch wissen, dass bei der 2025er-Ernte mit Top-Resultaten zu rechnen sei, die Vegetationsperiode sei optimal verlaufen mit genügend Wasser, ausreichender Sonnenbestrahlung und es sei ein perfektes Jahr ohne Pilzkrankheiten oder sonstigen Hindernissen für die Winzer gewesen. Das Erntegut werde fruchtige und harmonische Weine hervorbringen, davon zeugen jetzt schon die Mostgewichte der bereits geernteten Rebsorten.

Die Matinee wurden mit dem Ausschank des ersten Federweißen der Saison beschlossen, vermählt mit einer traditionellen Feierstengszalot.

Martine Hansen im Teamwork mit Jeff Konsbrück
/
Martine Hansen im Teamwork mit Jeff Konsbrück
/
/
0 Kommentare
Das könnte Sie auch interessieren