„Jurassic Park“

Was der Klassiker mit Elternschaft und bissigen Kindern zu tun hat – und wo der neue Film scheitert

Mit „Jurassic World: Rebirth“ läuft jetzt der neueste Teil der beliebten Dino-Filmreihe in Luxemburgs Kinos an. Steven Spielberg erschuf mit dem Klassiker mehr als nur actionreiches Kino, denn wer genauer hinschaut, erkennt: Eigentlich geht es um Elternschaft, Reife und Erziehung. Kommt das auch im aktuellen Film zum Ausdruck? Ein Essay zum Kinostart.

Die Dinos sind zurück: Szene des Films „Jurassic World: Rebirth“ 

Die Dinos sind zurück: Szene des Films „Jurassic World: Rebirth“  Foto: Universal Pictures/dpa

Die Neubelebung des beliebten Dinosaurier-Franchises, das 2015 mit dem Ziel begann, das Vermächtnis von Steven Spielbergs „Jurassic Park“ aus dem Jahr 1993 fortzuführen – oder besser: zu kommerzialisieren – hat mittlerweile ihr viertes Kapitel erreicht. Während die modernen Reboots spektakuläre Bilder liefern und auf altbekannte Szenen und Monster setzen, fehlt ihnen etwas Wesentliches: das inhaltliche Fundament. In der populären Erinnerung ist „Jurassic Park“ vor allem eines: ein mitreißender Dinosaurier-Film, der das CGI-Zeitalter im Kino einläutete. Doch unter der Oberfläche der beeindruckenden Spezialeffekte und der ikonischen Szenen – vom zitternden Wasserglas bis zum elektrifizierten Zaun – verbirgt sich eine weitreichendere Erzählung. „Jurassic Park“ ist ein Film, der sich vordergründig mit Dinosauriern beschäftigt, aber eigentlich etwas sehr Menschliches erzählt. Es geht um die Angst vor Verantwortung, um das Scheitern des Kontrollwahns und um unterschiedliche Entwicklungen zur Reife.

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