Neue Saison im Escher Theater

Warum die Theaterleiterin Carole Lorang auf Inklusion und Hoffnung setzt

Mit Audiodeskription, Übersetzungen und neuen Formaten will das Escher Theater in der kommenden Saison weitere Publikumsschichten erreichen. Direktorin Carole Lorang erklärt, warum Kulturvermittlung für sie zur Kernaufgabe des Theaters gehört – und worüber man in Esch bald lachen kann.

Leitet das Escher Theater seit 2018: Carole Lorang setzt in der Saison 2026/27 auf Inklusion, gesellschaftskritische Themen und Hoffnung

Leitet das Escher Theater seit 2018: Carole Lorang setzt in der Saison 2026/27 auf Inklusion, gesellschaftskritische Themen und Hoffnung Foto: Editpress/Julien Garroy

Als Carole Lorang in der Bar des „Ariston“ auf die Höhepunkte der vergangenen Saison zurückblickt, denkt sie weniger an Ticketverkäufe als an die Begegnungen mit Schulklassen, die nach „L’odeur de la guerre“ zahlreiche Fragen stellten. Oder an H.P.Lovecraft-Fans aus Verdun, die für „À l’Ouest d’Arkham“ (Wiederaufnahme im Oktober) nach Esch reisten. Solche Erfahrungen bestätigen Lorang in ihrem Bestreben, neue Zielgruppen für das Theater zu gewinnen – und deshalb verfolgt sie diesen Ansatz auch weiter.

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