Kino
Warum „The Lord of the Rings: The War of the Rohirrim“ besonders treue Fans des Epos begeistern dürfte
Mit „The Lord of the Rings: The War of the Rohirrim“ erscheint ein animierter Fantasy-Film des Regisseurs Kenji Kamiyama in den Kinos, der dem Fantasy-Universum des britischen Schriftstellers J. R. R. Tolkien entstammt und vor allem eingefleischte Fans auf ihre Kosten kommen lässt.
Die britische Schauspielerin Gaia Wise bei der Weltpremiere in London: Sie ist es, die der Protagonistin Héra ihre Stimme leiht Foto: AFP/Benjamin Cremel
Mittelerde – so heißt die Fantasiewelt, die der britische Schriftsteller J.R.R. Tolkien in den Fünfzigerjahren als Schauplatz seiner Erzählungen schuf. Es war der neuseeländische Regisseur Peter Jackson, der diese Welt atemberaubend und bildgewaltig auf die Leinwand brachte. Neben „Star Wars“ als Vertreter der Science-Fantasy gilt das von ihm geschaffene Franchise als ein Meilenstein des Fantasygenres, das eine ungemein große Fangemeinde seit dem Erscheinen der Bücher in den Fünfzigerjahren entwickelt hat. Die um die Jahrtausendwende erschienenen drei Teile, „The Fellowship of the Ring“ (2001), „The Two Towers“ (2002) und „The Return of The King“ (2003), gelten immer noch als eines der größten und ehrgeizigsten Filmprojekte, die je in Angriff genommen wurden.