ERA oder „Portal eent“?

Warum Esch weiter auf ein Freibad wartet – und wo es entstehen könnte

Nach der Rekordhitze stellt sich die Freibadfrage in Esch neu. Das historische ERA-Gelände bleibt eine langfristige Option, während eine private Visualisierung die seit Jahren brachliegende Fläche von „Portal eent“ als möglichen Standort zeigt.

Verwildertes Flussufer mit dichter Vegetation, ehemals von Escher-Fischen bewohnt, jetzt natürliche Renaturierung des Areals

Früher schwammen hier die Escher, jetzt hat die Natur das Areal für sich zurückgewonnen Archivfoto: Editpress/Claude Lenert

41,4 Grad, elf Tropennächte und kaum Erholung in den Wohnungen: Die Hitzewelle Ende Juni hat Luxemburg einen historischen Rekord beschert. Sie zeigt auch, wie wichtig öffentliche Orte zum Abkühlen werden. Ein solches Angebot fehlt in Esch. Die Stadt verfügt zwar über ein Schwimmbad, doch der Außenbereich ist begrenzt, ein Freibad gibt es nicht. Während der Hitzewelle stieß die Alternative in der Region an Grenzen: Die Remerscher Baggerweiher haben vergangenen Samstag bei rund 3.000 Besuchern die Kapazitätsgrenze erreicht – am Nachmittag war Schluss. Auch am Stausee war zeitweise kein Einlass mehr möglich.

Comeback für ERA?

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