Retro 2020

Warten auf die „Bommeleeër“: Ein eher ungewöhnliches Justiz-Jahr

2020 ist auch für die Gerichte in Luxemburg ein etwas ungewöhnlicheres Jahr. Die sanitären Maßnahmen schränken die Arbeit vor den Tribunalen ein. Doch Justitia schläft nicht. Zu den gefällten Urteilen gehören auch die Freisprüche im SREL-Prozess. Eine verschlüsselte Audio-CD und die Verbindung zur „Bommeleeër-Affäre“ haben hohe Erwartungen geweckt. Erfüllt wurden sie bisher nicht.

Was die Attentate der sogenannten „Bommeleeër“ vor fast 40 Jahren anbelangt, scheint der Rechtsstaat bis heute ohnmächtig. Eine Neuauflage des Prozesses verspricht Aufklärung. Wann das sein soll, liegt im Dunkeln, genau wie die Motive und Täter.

Was die Attentate der sogenannten „Bommeleeër“ vor fast 40 Jahren anbelangt, scheint der Rechtsstaat bis heute ohnmächtig. Eine Neuauflage des Prozesses verspricht Aufklärung. Wann das sein soll, liegt im Dunkeln, genau wie die Motive und Täter. Foto: Editpress-Archiv

Drei Freisprüche im Geheimdienst-Prozess. Aus Mangel an Beweisen! Wer sich im Juni 2020 bei der Urteilsverkündung Hintergründe erhoffte, wurde enttäuscht. Irgendwie verständlich, denn immerhin hat die SREL-Affäre vor sieben Jahren für einen politischen Paukenschlag und für vorgezogene Parlamentswahlen gesorgt. Nicht weniger als die Verbannung der CSV in die Opposition ist die Konsequenz – bis heute.

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