Luxemburgensia

„Vun der Long op d’Zong“: Mil Goerens bringt teils vergessene Ausdrücke und Sagen zurück

Mil Goerens beschäftigt sich seit langen Jahren mit der Luxemburger Sprache und den Sagen Luxemburgs. In den beiden neu aufgelegten Bänden „Vun der Long op d’Zong“ beschreibt der Autor nicht nur die Mundart in Schieren, vielmehr geht er auf Redensarten und vergessene Ausdrücke ein, erinnert an das Jenische und Kurioses aus der Geschichte der Heimatsprache. Am vergangenen Freitag brachte Mil Goerens im „Musée rural“ in Peppingen interessierten Zuhörern lustige und teils vergessene Sprüche aus dem Bereich der Landwirtschaft näher. Tierische Ausdrücke rund um das Schwein, alte Kühe und Pferde durften nicht fehlen.

Der Autor kennt sich mit Luxemburger Sagen und Sprichwörtern bestens aus

Der Autor kennt sich mit Luxemburger Sagen und Sprichwörtern bestens aus Foto: André Feller

„Vun der Long op d’Zong“, lautet der Titel von Mil Goerens’ Literaturwerken über luxemburgische Redensarten und Sprüche. Nachdem eine erste Auflage vor rund acht Jahren ausverkauft war, veröffentlichte der Autor eine zweite, erweiterte Auflage. Wer am Freitagabend die Lesung im „Musée rural“ in Peppingen besuchte, stellte schnell fest, dass die luxemburgische Sprache ein sehr reichhaltiges und vielfältiges Vokabular umfasst.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Solidarität mit Niederanven

Zeichen für Vielfalt: Esch plant einen Regenbogenweg