Mobilität
Von der Verleihstation nach Frankreich: Was mit verschwundenen „Vël’OK“-Fahrrädern passiert
Eigentlich ist der Radverleih von „Vel’OH“ und „Vël’OK Régional“ dafür gedacht, sich leichter in Luxemburg-Stadt und Esch fortzubewegen. Gelegentlich verirren sich die Drahtesel aber auch im Ausland. Fraenz Schintgen, Projektmanager beim CIGL, erklärt, was im Falle eines verschwundenen, beschädigten oder gestohlenen Fahrrads unternommen wird.
Rund 40 der über 140 „Vël’OK“-Stationen befinden sich in Esch Foto: Editpress/Julien Garroy
Ob in der Escher Innenstadt bei einem Café, vor dem Eingang eines Supermarkts, oder in Frankreich: Regelmäßig werden die Fahrräder von „Vel’OH“ und „Vël’OK Régional“ außerhalb der dafür vorgesehenen Verleihstationen gefunden. Laut den Allgemeinen Zugangs- und Nutzungsbedingungen von „Vël’OK“ dürfen die Räder lediglich in Esch sowie in den teilnehmenden Nachbargemeinden verwendet werden. Daran halten sich jedoch nicht alle Kunden. „Wir finden regelmäßig Fahrräder in Audun-le-Tiche. Manchmal stehen sie auch einfach vor einem Café. Das ist allerdings nicht nur in Esch, sondern überall so“, sagt Fraenz Schintgen, Projektmanager beim CIGL („Centre d’initiative et de gestion local“), dem Betreiber von „Vël’OK“ in Esch.