Im Kino

Von „Baywatch“ und „Playboy“ nach Las Vegas: Überzeugt Pamela Anderson in „The Last Showgirl“?

„The Last Showgirl“ erzählt von einer alternden Tänzerin. Gia Coppolas Film um das Starwesen, das Showgeschäft, dessen Illusionen und Desillusionen, besticht durch eine harsche 16-MM-Ästhetik, die halb-dokumentarische Einblicke ins Show-Milieu gibt, vor allem aber durch seine Hauptdarstellerin Pamela Anderson, wodurch eine klare Spiegelung von Figur und Darstellerin gelingt.

Pamela Anderson als Shelly in „The Last Showgirl“ 

Pamela Anderson als Shelly in „The Last Showgirl“  Foto: Constantin Film/dpa

Gia Coppolas Independent-Film „The Last Showgirl“ beginnt mit einem Ende: Es ist der Moment, in dem der Revue-Tänzerin Shelly (Pamela Anderson) gewahr wird, dass sie an den einstigen Ruhm nie mehr anknüpfen wird. Vor dreißig Jahren war sie eine gefragte Ikone des Showgeschäfts in Las Vegas, „The Razzle Dazzle“ hieß ihr Bühnenprogramm, mit dem sie regelmäßig Erfolge feierte und für die Nachfolgegeneration zu einem Vorbild wurde, nicht so in ihrem privaten Leben, wo sie erkennen muss, dass sich ihrer Tochter Hannah (Billie Lourd) vollkommen von ihr entfremdet hat. Zu ihrem Manager Eddie (Dave Bautista) pflegt sie eine aufrichtige Haltung, doch als dieser ihr die schlechte Nachricht überbringt, dass ihr Bühnenprogramm abgesagt wurde, versucht sie verzweifelt an ihrer Karriere festzuhalten und sucht die Selbstverwirklichung um jeden Preis.

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