Grevenmacher

Vom Schlachthof zum Kulturhuef: Warum dieses Museum ganz anders ist als erwartet

Druckkunst und Spielkarten wirken heute fast altmodisch und gerade deshalb faszinierend. Der Kulturhuef in Grevenmacher zeigt, warum. Ein Besuch.

Eingang zum Kulturhuef Museum mit zwei Dauerausstellungen im Fokus, Kultur- und Geschichtsmuseum in moderner Architektur

Eingang zum Kulturhuef: Den Kern des Museums bilden zwei Dauerausstellungen Foto: Marco Goetz

Wer den Kulturhuef in Grevenmacher zum ersten Mal betritt, dürfte überrascht sein. Hinter den eher schnörkellosen Mauern des ehemaligen Schlachthofs verbirgt sich ein Kulturzentrum, das Druckkunst und Spielkarten ebenso Platz bietet wie einem Kino, wechselnden Künstlerresidenzen, Workshops und einem Museumsshop.

Seit rund 26 Jahren ist der Kulturhuef im ehemaligen Schlachthof zu Hause. Das Gebäude entstand Anfang des 20. Jahrhunderts und wurde bis Ende der 1970er-Jahre als städtischer Schlachthof genutzt. Nach mehreren Zwischennutzungen erhielt es Ende der 1990er-Jahre eine neue Bestimmung. Im Jahr 2000 eröffnete dort das Kulturzentrum. Eigentümerin des Gebäudes ist die Stadt Grevenmacher, betrieben wird der Kulturhuef im Rahmen einer Konvention mit Gemeinde und Kulturministerium.

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