Gemeinderat
Veruntreuungsaffäre sorgt in Hesperingen weiterhin für Unmut
Nachdem mehrere Entscheidungen, darunter eine hohe Investition von fast 35 Millionen Euro für den Ausbau einer Schule, einstimmig getroffen wurden, brachten zwei Motionen der Opposition die Emotionen in der Gemeinderatssitzung vom Montag zu kochen. Es ging dabei um die Aufsicht der örtlichen Asblen durch den Gemeinderat als Konsequenz der Veruntreuungsaffäre.
Im Rathaus in Hesperingen ging es am Montag zeitweise hoch her Foto: Johnny Chicago at lb.wikipedia
Nach stundenlangen ruhigen und sachlichen Diskussionen schwappten beim letzten Punkt der Tagesordnung die Emotionen hoch, Opposition und Mehrheit gerieten sich verbal in die Haare. Der Grund hierfür waren zwei Motionen der Oppositionsparteien, die alle beide eine indirekte Folge der Veruntreuungsaffäre in der Gemeinde sind. Hintergrund ist die Tatsache, dass die zwei Betrüger, die rund drei Millionen aus der Gemeindekasse stahlen, erstens den Namen des „Syndicat d’initiative“ missbrauchten und zweitens eine Funktion in dem Verein innehatten.