Tödlicher Schuss bei Verkehrskontrolle in Bonneweg

Verteidigung des ehemaligen Polizisten plädiert auch im Berufungsprozess auf Notwehr und Freispruch

Im November 2022 wurde ein Polizist vor Gericht zu fünf Jahren Haft verurteilt. Am 11. April 2018 hatte er in Bonneweg bei einer Verkehrskontrolle, die aus dem Ruder lief, einen Menschen erschossen. Am Dienstag begann der Berufungsprozess.

In diesem Auto kam im April 2018 ein 51-jähriger Mann aus den Niederlanden zu Tode. Bei einer Verkehrskontrolle, die scheinbar aus dem Ruder lief, wurde er von einem jungen Polizisten durch einen Schuss aus der Dienstwaffe getötet.

In diesem Auto kam im April 2018 ein 51-jähriger Mann aus den Niederlanden zu Tode. Bei einer Verkehrskontrolle, die scheinbar aus dem Ruder lief, wurde er von einem jungen Polizisten durch einen Schuss aus der Dienstwaffe getötet. Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Hat Polizist M. im April 2018 aus Notwehr auf einen Automobilisten geschossen oder vorsätzlich? Das ist die Frage, die sich beim Prozess in erster Instanz stellte. Um dieselbe Frage geht es nun auch im Berufungsprozess, der am Dienstag begonnen hat.

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