Gemeinde Schengen
Vermutlich letzte Diskussionen über den Ponton
Die Gemeinderäte in Schengen dürften sich in ihrer Sitzung am Dienstag wohl ein letztes Mal mit dem Ponton beschäftigt haben. Das auf der Mosel schwimmende Touristeninformationsbüro ist weg. Die Gemeinde nimmt nun Kurs in Richtung 14. Juni 2025, dem 40. Jubiläum der Unterzeichnung des Vertrags von Schengen.
Der Ponton ist weg, bald entsteht hier die Anlegestelle für das historische Passagierschiff „Marie-Astrid“ Foto: Marco Goetz
Der Ponton ist Geschichte. Am vergangenen Freitag wurde die auf der Mosel schwimmende Touristeninformationsstelle der Gemeinde Schengen aus dem Wasser gehievt, zerschnitten und abtransportiert. Aus den Augen, aus dem Sinn? Nicht für die Opposition. Für die Sitzung des Gemeinderates am Dienstagmorgen hatte die Bürgerbewegung „Besser zesummen“ nämlich einen Katalog mit nicht weniger als 18 Fragen zum Thema „Ponton“ eingereicht. Das versprach hitzige Diskussionen. Dass es dazu nicht gekommen ist, dürfte dann auch an der Besonnenheit aller Gemeinderatsmitglieder gelegen haben. Letztendlich könnte es aber auch damit zu tun haben, dass wohl jeder den Wert dieses nationalen Tourismusprojektes erkannt hat. Einwände gaben es jedenfalls keine.