Prozess

„Verlust kaum zu verkraften“: Opferanwälte fordern lebenslange Haft für Amokfahrer von Trier

Im Prozess um die tödliche Amokfahrt in Trier haben weitere Opferanwälte heute (21.7.) eine lebenslange Haftstrafe für den Angeklagten gefordert. Sie schlossen sich damit in ihren Plädoyers vor dem Landgericht Trier den Anträgen der Staatsanwaltschaft an.

Ein Justizbediensteter begleitet den 52-jährigen Angeklagten am 15. Juli 2022 zum Prozess um die tödliche Amokfahrt in Trier in den Gerichtssaal des Landgerichts.

Ein Justizbediensteter begleitet den 52-jährigen Angeklagten am 15. Juli 2022 zum Prozess um die tödliche Amokfahrt in Trier in den Gerichtssaal des Landgerichts. Foto: dpa/Harald Tittel

Im Prozess um die tödliche Amokfahrt in Trier haben weitere Opferanwälte am Donnerstag eine lebenslange Haftstrafe für den Angeklagten gefordert. Sie schlossen sich damit in ihren Plädoyers vor dem Landgericht Trier den Anträgen der Staatsanwaltschaft an. Diese hatte Ende vergangener Woche auch auf Feststellung der besonderen Schwere der Schuld plädiert und die Unterbringung des Mannes in der Psychiatrie beantragt. Bei der Amokfahrt am 1. Dezember 2020 waren fünf Menschen getötet worden. Zudem gab es zahlreiche Verletzte und Traumatisierte.

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