Luxemburger Justiz

Verhandlungen werden schrittweise wieder hochgefahren

Die Justiz ist nicht nur blind, sondern auch rastlos. Geschlafen haben die unterschiedlichen Instanzen in Luxemburg nämlich nicht während der vergangenen zwei Monate. Sitzungen, Anhörungen und andere Arbeiten waren zwar weitgehend zurückgeschraubt worden, eine Pause gab es jedoch nicht. Dies beweisen die Zahlen, die jetzt veröffentlicht wurden.

Auch in den Hallen der Justiz müssen die sanitären Barriere-Gesten jederzeit eingehalten werden

Auch in den Hallen der Justiz müssen die sanitären Barriere-Gesten jederzeit eingehalten werden Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Allein in den ersten sechs Wochen des Lockdowns wurden in den unterschiedlichen Instanzen der Justiz genau 2.491 Gerichtsbeschlüsse, Verordnungen und Urteile gefällt. Rund 1.200 dieser Entscheidungen gehen auf das Bezirksgericht Luxemburg zurück. Im zivilen Recht wurden 139 Urteile verkündet, während die Strafkammern 186 Entscheidungen fällen konnten. Allerdings hatte auch das Jugendgericht mit 183 Beschlüssen alle Hände voll zu tun. Am Bezirksgericht Diekirch waren es indessen 289 Entscheidungen, während am Berufungsgericht etwas mehr als 350 Urteile gesprochen wurden.

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